
Der Weg zur Gewissheit – das "grüne Licht"
Der Ablauf bis Sie von uns grünes Licht bekommen ist überschaubar. Je nach Ihrer Lebenssituation sind unterschiedliche Anforderungen an die Prüfung der Freiverantwortlichkeit erforderlich, dargestellt ist der Ablauf bei schwerer Krankheit.
Das persönliche Gespräch – Einholen von Behandlungs-unterlagen
Wir versuchen sehr schnell den persönlichen Kontakt mit dem Patienten selbst herzustellen und begleiten Sie telefonisch während der gesamten Zeit. Am Anfang versuchen wir Behandlungsunterlagen von Ihnen einzuholen, die wesentlich für den weiteren Verlauf sind.
Ärztliche Untersuchung– die Entscheidungsfindung
Wir vermitteln zeitnah eine fachärztliche Untersuchung. Hier werden die Sorgen detailliert besprochen, Ihre Krankengeschichte erhoben und der Ablauf genau beschrieben.
Ihre Einwilligung – nur ein Formular
Natürlich kommen auch wir nicht ohne ein Formular aus, das ist allerdings mit nur einer Seite sehr überschaubar. Es braucht eben eine Einwilligung, Ihre Erklärung und die Entbindung von der Garantenpflicht.
Das 4-Augen Prinzip - der zweite Arzt
Die Bestätigung der geistigen Gesundheit wird unbedingt durch einen zweiten Arzt benötigt. Nur bei geistigen Störungen muss dieser Arzt zwangsläufig ein Psychiater sein. In seltenen Fällen braucht es allerdings noch ein psychiatrisches Gutachten. Dies kann Zusatzkosten verursachen.
Sterbehilfevermittlung und Beratung Sterbender
Leidfrei-Sterben berät und vermittelt zu Fragen am Lebensende. Vor allem werden Menschen unterstützt, die einen wohlerwogenen Sterbewunsch haben. Unsere Vorteile sind schnelle Wege zu Beratung, grünem Licht, Vermittlung ausschließlich erfahrener Narkoseärzte mit Sterbehilfe auf höchstem fachärztlichen Niveau. Gleichwohl geht es bei uns zunächst um "Beratung zu einem besseren Leben", wir werden vorhandene Alternativen aufzeigen. Ergebnisoffene Beratung heißt für uns Lebensschutz - aber nicht Lebenszwang.
Unser Name ist Programm. Auch wenn unsere vermittelten Ärzte hochkompetente Narkoseärzte /Palliativmediziner sind und um die vielen Möglichkeiten guter Leidenslinderung wissen. Das Versprechen wirklich leidfrei zu sterben, gibt es außerhalb der Freitodbegleitung nur bei sehr guter Palliativversorgung.
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Mehr InformationenWer wir sind
Selbstbestimmung bis zum letzten Augenblick
Wir glauben, dass die Würde des Menschen unantastbar ist – auch und gerade in der letzten Phase des Lebens. Als Team aus erfahrenen Medizinern und Beratern haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, Menschen mit einem ernsthaften Sterbewunsch einen sicheren, legalen und vor allem leidfreien Weg zu ermöglichen. Wir begleiten Sie nicht nur medizinisch, sondern begegnen Ihrer Entscheidung mit dem nötigen Respekt und der gebotenen Fachlichkeit, die ein würdevoller Abschied verdient.
Selbstbestimmung über das eigene Lebensende
Trotz des Urteils des Bundesverfassungsgerichts vom 26. 02. 2020 fehlt in Deutschland bis heute weitgehend eine rechtssichere, ergebnisoffene Beratung sowie eine verlässliche fachärztliche Begleitung. Eine verantwortliche Beratung muss Lebensschutz und Selbstbestimmungsrecht gleichermaßen achten — dies zu gewährleisten ist unser Ziel.
Fachärztliche Kompetenz
Höchste medizinische Sorgfalt
Die medizinische Durchführung erfordert narkoseärztliche Expertise auf Niveau der Anästhesie. Unsere Begleitung umfasst sorgfältige Vorbereitung, umfassende Aufklärung und strukturierte Durchführung nach klar definierten Kriterien. Der letzte Schritt erfolgt stets eigenverantwortlich durch die Patientin oder den Patienten — auch bei schwersten körperlichen Einschränkungen, dank einer speziell entwickelten technischen Lösung.
Sicherheit durch klare Abläufe
Rechtliche & medizinische Grundlage
Unsere Prozesse basieren auf medizinischen Publikationen unserer Ärzte und den Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts.
Wir sind nach DIN EN ISO 9001 zertifiziert und verpflichten uns zu überprüfbaren Qualitätsstandards und kontinuierlicher Verbesserung.
Menschliche Nähe
Begleitung vom ersten Gespräch
Neben fachlicher Kompetenz steht menschliche Begleitung im Mittelpunkt. Vom ersten Beratungsgespräch bis hin — auf Wunsch — zur professionellen Nachbetreuung der Hinterbliebenen. Respekt, Würde und persönliche Zuwendung sind für uns selbstverständlicher Teil unserer Aufgabe.
Keine Wucherpreise
Fair, transparent, sozial
Kein Mitgliedszwang, keine versteckten Gebühren — klare, sozial verantwortliche Kosten. In dringenden Situationen sind kurze Fristen möglich. Bislang wurde noch nie ein Patient wegen sozialer Notlage abgelehnt.
Wichtiger Hinweis
Fälle, in denen wir keine Unterstützung bei einem begleiteten Suizid anbieten können.
Schwere depressive Episoden
Wenn eine Depression so ausgeprägt ist, dass sie die Fähigkeit beeinträchtigt, klar zu urteilen oder eigenständige Entscheidungen zu treffen.
Fortgeschrittene Demenz
Wenn eine Person nicht mehr in der Lage ist, einen freien und bewussten Willen zu bilden oder auszudrücken.
Erhebliche psychische Erkrankungen
Zum Beispiel bei Erkrankungen wie Schizophrenie oder ähnlichen Störungen, bei denen der Bezug zur Realität deutlich eingeschränkt ist.
Minderjährige Personen
Wir begleiten grundsätzlich keine Minderjährigen sowie keine jungen Menschen, deren Situation stark durch psychische Erkrankungen geprägt ist.
Bitte beachten Sie:
Ihr Leben hat großen Wert, und viele Menschen sorgen sich um Sie. Sollten Sie sich in einer akuten oder vorübergehenden Krise befinden, wenden Sie sich bitte an die Telefonseelsorge unter 0800 111 0111 oder kontaktieren Sie im Notfall den Rettungsdienst unter 112.
Rahmenbedingungen für eine selbstbestimmte Entscheidung am Lebensende
Das Recht, über das eigene Lebensende zu entscheiden, ist in Deutschland grundsätzlich anerkannt. Gleichzeitig gelten klare rechtliche Leitlinien, damit eine solche Entscheidung wirklich auf freiem Willen basiert und verantwortungsvoll begleitet werden kann. Maßgeblich geprägt wurden diese Grundsätze durch ein Urteil des Bundesverfassungsgericht.
Die folgenden Aspekte gelten als zentrale Voraussetzungen dafür, dass eine Begleitung im Kontext eines selbstbestimmten Sterbens rechtlich zulässig sein kann.
Freie und unbeeinflusste Willensbildung
Eine Entscheidung über das eigene Lebensende muss ohne äußeren Druck getroffen werden. Weder Erwartungen aus dem persönlichen Umfeld noch wirtschaftliche, gesellschaftliche oder emotionale Zwänge dürfen den Entschluss beeinflussen. Entscheidend ist, dass der Wunsch ausschließlich aus der betroffenen Person selbst entsteht.
Fähigkeit zur reflektierten Entscheidung
Die Person muss geistig und emotional in der Lage sein, ihre Situation realistisch einzuschätzen. Dazu gehört, mögliche Konsequenzen zu verstehen, Alternativen zu bedenken und den eigenen Entschluss bewusst abzuwägen.
Ein über längere Zeit bestehender Wunsch
Ein Sterbewunsch wird rechtlich nur dann ernsthaft berücksichtigt, wenn er über einen längeren Zeitraum hinweg bestehen bleibt. Entscheidungen, die spontan während einer Krise oder in einer besonders belastenden Phase entstehen, gelten nicht als ausreichende Grundlage.
Selbstbestimmung beim letzten Schritt
Auch wenn Unterstützung in Form von Beratung oder Begleitung möglich ist, muss die endgültige Handlung von der betreffenden Person selbst ausgeführt werden. Die Verantwortung für den letzten Schritt liegt ausschließlich bei ihr.
Informierte Entscheidungsgrundlage
Eine umfassende Aufklärung spielt eine wichtige Rolle. Gespräche mit Fachpersonen aus Medizin, Beratung oder psychosozialen Bereichen können helfen, unterschiedliche Perspektiven zu beleuchten und mögliche Alternativen zu verstehen.
Schutz und Achtung der persönlichen Würde
Die rechtlichen Vorgaben sollen zwei Ziele miteinander verbinden: Einerseits das Recht auf persönliche Selbstbestimmung zu respektieren, andererseits Menschen vor Entscheidungen zu schützen, die unter Druck, Unsicherheit oder kurzfristigen Krisen entstehen könnten. Im Mittelpunkt steht dabei stets die Wahrung der menschlichen Würde.
Weitere Informationen und Antworten auf Ihre Fragen finden Sie hier:
Feedback unser Patienten
Unser erstes Telefonat hat mich schon so beruhigt, jetzt kann ich gelassener leben und alles in Ruhe planen.
Anne 81 J.45 Sekunden nach Starten der Infusion– letzte Worte:
„so schön habe ich mir das nicht vorgest…“Winfried 86 J.Ich danke Ihnen sehr für das Video - das hilft mir sehr bei der Verarbeitung meiner Trauer.
Jutta 74 J.Es gibt Sie wirklich ... ich hatte bis zuletzt Angst, dass sie nicht kommen und jetzt bin ich froh, dass Sie da sind.
Gerd 61 J.
